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    <title>FILM</title>
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    <description>Hat dich auch schon mal ein Film so beeindruckt, dass du ihn am liebsten der ganzen Welt hättest empfehlen wollen? Mit ebob.ch bietet sich mir genau diese Möglichkeit. Ich hoffe, dass dir diese Filme genau so gut gefallen werden, wie mir selbst. And Action!</description>
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      <title>FILM</title>
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      <title>Garden State</title>
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      <pubDate>Wed, 4 Nov 2009 07:25:47 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2009/11/4_Garden_State_files/garden-state-wallpaper.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object188.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Persönlicher als &amp;quot;Garden State&amp;quot; kann ein Film gar nicht sein. Der aus der TV-Serie Scrubs bekannte Zach Braff steuerte einerseits das Drehbuch bei, führte andererseits Regie und übernahm zudem die männliche Hauptrolle. Warum der ganze Aufwand? Dieser Film stellt in gewisser Hinsicht Braffs Autobiographie dar und überzeugt durch Intimität.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie eine einsame grüne Erbse im Kartoffelpüree wirkt der intime Film namens &amp;quot;Garden State&amp;quot; im monotonen Einheitsbrei Hollywoods. Vor nicht allzu langer Zeit suchten die meisten Menschen aus meinem Freundeskreis nach dem Sinn des Lebens. Doch heutzutage befinden sich die meisten von ihnen nur noch auf der Suche nach dem eigenen Ich. Sie fristen teils ein Dasein als erfolgreicher Arzt, Philosoph, Kameramann oder Schauspieler. Doch die innere Leere, die meist nur melancholische Gefühle an die Oberfläche durchdringen lässt, wird mit irgendwelchen Medikamenten unterdrückt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In einer vergleichbaren Lebenslage befindet sich die Hauptfigur Andrew Largeman. Die Beerdigung seiner Mutter zwingt Andrew in seine Heimatstadt nahe New Jersey zurück zu kehren und konfrontiert ihn schonungslos mit seiner Familie und alten Schulfreunden. Obwohl sich bei allen sehr viel getan hat, so ist trotzdem einiges beim Alten geblieben. Einerseits ist aus einem ehemaligen Kiffer ein allseits respektierter Ordnungshüter geworden und sein Schulfreund jobbt als grabplündernder Totengräber. Obwohl zwar jeder einen Beruf gefunden hat, ist die Suche nach der eigenen Identität noch keineswegs abgeschlossen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie jeder Mensch trägt auch Andrew stets eine Last mit sich, die ihn an sich selbst zweifeln lässt und die mit Schuldgefühlen geflutete Vergangenheit zu einem ständigen Begleiter macht. Bei einer Routineuntersuchung lernt er ein aufgestelltes Mädchen namens Sam kennen, das sich ihrer familiären Herkunft schämt, an Epilepsie leidet und flunkert, was das Zeug hält. Im Verlauf der Geschichte kommen sich die beiden immer näher und helfen sich gegenseitig, die Wunden der Vergangenheit zu überwinden und sich selbst zu finden. Sam und Andrew erkennen, welche Dinge im Leben für sie so unentbehrlich und zugleich wichtig geworden sind und definieren sich folglich neu. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In anderen Worten: Sie haben sich selbst gefunden. Auf eindrückliche Art und Weise wird in &amp;quot;Garden State&amp;quot; vor Augen geführt, was kein Medikament dieser Welt erreichen kann: Die Überwindung eines Defizits durch tiefgründige Gespräche mit einer Vertrauensperson, die zur Verarbeitung der eigenen Vergangenheit führt. Dieser Film lässt die Sonne wieder scheinen und spricht Themen an, die noch oft tabuisiert werden. Die Selbstoffenbarung von Zach Braff zeigt auf intime, humorvolle und ebenso ernsthafte Weise, wie schön und realitätsnahe ein Film manchmal sein kann. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Natalie Portman brilliert in ihrer Rolle als notorische Lügnerin, die das Leben in allen Zügen liebt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Produktionsnotizen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bereits zu College-Zeiten arbeitete der aus Scrubs bekannte Zack Braff an gewissen Passagen des Films. Im Jahr 2000 verhalf er dem Drehbuch in nur drei Monaten zu einem Abschluss. Mit den Dreharbeiten wurde aber erst drei Jahre später begonnen. Zu einem grossen Teil handelt es sich bei &amp;quot;Garden State&amp;quot; um eine erweiterte Autobiographie. Wie die Hauptfigur Andrew Largeman wuchs auch Braff in New Jersey auf und war in Hollywood zunächst auch nicht sonderlich erfolgreich. Die Schule, die Largeman besuchte („Columbia High“) ist Braffs ehemalige Schule, die sogar kurz im Film zu sehen ist. Sowohl Braffs Mutter als auch sein Stiefvater sind Psychologen. Laut Braff basieren rund achzig Prozent des Films auf wahren Begebenheiten, die er aber nicht alle selbst erlebt hat. Der Soundtrack wurde von Zack Braff persönlich zusammengestellt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Film gehörte zum offiziellen Programm des &amp;quot;Sundance Film Festivals 2004&amp;quot; und war für den Preis als als bester Debütfilm nominiert. Bei diesem Filmfestival wurden die Rechte am Film an Miramax Films sowie Fox Searchlight Pictures verkauft. Nachdem der Film zunächst nur in acht Kinos in New York, Kinos in Los Angeles und dem Heimatkino von Braff in New Jersey anlief, wurde er später in weiteren ausgewählten Städten vorgeführt. Erst nachdem sich grosses Interesse abzeichnete, fand &amp;quot;Garden State&amp;quot; den Weg in sämtliche Lichtspielhäuser der USA und wurde ins Ausland exportiert. In Deutschland wurden für den Film insgesamt 155.364 Eintrittskarten verkauft. Ausserdem gewann &amp;quot;Garden State&amp;quot; zahlreiche Preise bei kleineren Festivals in den Vereinigten Staaten sowie einen Preis beim Stockholm International Film Festival.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew Zach Braff (Regie)&lt;br/&gt;Zach Braff (Andrew Largeman) &lt;br/&gt;Ian Holm (Gideon Largeman)&lt;br/&gt;Peter Sarsgaard (Mark) &lt;br/&gt;Natalie Portman (Sam)&lt;br/&gt;u.v.m.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.foxsearchlight.com/gardenstate/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Lost in Translation</title>
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      <pubDate>Tue, 3 Nov 2009 00:26:47 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2009/11/3_Lost_in_Translation_files/lit.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object189.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Hollywood gleich Happy End. Aber was, wenn ein Film wie das wahre Leben einfach offen zu Ende geht? War der Drehbuchautor einfach nicht kreativ genug oder besticht dieser Film durch abgrundtiefe Ehrlichkeit? Drehbuchautorin und Regisseurin Sofia Coppola legte bei Lost in Translation bestimmt auf letzteres ihren Fokus. Ein Meisterwerk!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Plot scheint zunächst einmal sehr einfach gestrickt: Der Schauspieler Bob Harris (Bill Murray), der seine besten Jahre hinter sich hat, reist für den Dreh eines Spirituosen-Werbespots nach Tokio. Weder die Ehe noch sein einstiger Traumberuf erfüllen ihn. Er fühlt sich verloren. Die meiste Zeit schwelgt Bob im luxuriösen Park Hyatt Hotel in Erinnerungen und versucht sein schlechtes Gewissen im Whiskey zu ertränken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch die seit kurzer Zeit mit einem angesagten Fotografen verheiratete Charlotte (Scarlett Johansson) fühlt sich allein, da ihr Mann (Giovanni Ribisi) geschäftlich viel unterwegs ist. So versteckt sich die frisch gebackene Philosophin in ihrem komfortablen Hotelzimmer und versucht in einem Hörbuch die Antworten nach dem Sinn des Lebens zu finden. Dabei schlägt die Einsamkeit mit voller Wucht zu.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das sich die beiden einsamen Seelen in der Hotelbar finden, liegt wohl im Sinn der Sache. Sie gehen gemeinsam aus und hauen so richtig auf den Putz. Dabei kommen sich Charlotte und Bob immer näher. So nahe, dass der Abschied beiden sichtlich schwer fällt und Tränen fliessen. Wie nahe sich die beiden kommen und was für eine Art von Beziehung sie führen, bleibt jedem Zuschauer selbst überlassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Drehbuch umfasst lediglich 70 Seiten, sodass Sofia Coppola den Darstellern viel Freiraum für Improvisationen liess. So war auch die legendäre Schlusssequenz zwischen Bob und Charlotte frei improvisiert und entstand aus der Situation und der Stimmung der Darsteller heraus. Viele Szenen, die vom Publikum als essenziell wichtig eingestuft wurden, standen jedenfalls nicht im Drehbuch. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;quot;Lost in Translation&amp;quot; nimmt den Zuschauer auf eine Reise quer durch Tokio mit und hat auch gefühlsmässig sehr viel zu geben. Zwei gutmütige und zugleich verlorene Seelen finden sich in einer fremden Kultur und werden trotz grossem Altersunterschied gute Freunde. Der Film ist witzig, melancholisch und gewitzt. Jeder, der sich schon mal in einer fremden Kultur &amp;quot;gefangen&amp;quot; sah, wird &amp;quot;Lost in Translation&amp;quot; lieben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bildlegende&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Produktionsnotizen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Drehbuchautorin und Regisseurin Sofia Coppola lebte in den neunziger Jahren in Tokio und leitete dort ihr eigenes Modeunternehmen Milkfed. So zwängte ihr Beruf sie zwangsweise in ein Leben zwischen Jetlag und Arbeitskollegen aus den verschiedensten Regionen dieser Welt. Da Japan ein sehr eigener Kulturkreis darstellt, nahm sie deren Eigenheiten losgelöst von ihrer eigenen Herkunft war. Doch so richtig warm wurde sie mit der japanischen Mentalität nicht, sodass ihr engster Freundeskreis in Tokio arbeitende Ausländer wurden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Genau diese Begebenheit inspirierte Coppola nach ihrer Rückkehr in die Staaten ein Drehbuch zuschreiben. Dieses fiel anfänglich mit nur 20 Seiten aber relativ spärlich aus. 2001 Reiste sie für einige Wochen nach Tokio um das Drehbuch mit weiteren Einflüssen zu erweitern. Laut professionellen Drehbuchautoren sollte ein Drehbuch stets für sich selber stehen und darf nicht mit Fotos oder einer Musik-CD zur Evaluierung abgegeben werden, damit man das Werk als Korrektor besser versteht. Doch Coppola kümmerten diese ungeschriebenen Gesetze keineswegs. Sie lies sich von Songs von „My Bloody Valentine“ inspirieren und fotografierte Locations, die unbedingt im Film vorkommen sollten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Letztlich schaffte es das Drehbuch auf einen Umfang von gut siebzig Seiten. Um jenseits des Hollywood-Mainstreams agieren zu können, beschloss Coppola ihr Drehbuch bei verschiedenen Verleihern anzubieten, um nicht ihren Film durch harte Auflagen der übermächtigen Geldgeber entstellen zu lassen. Das Ergebnis waren 4 Millionen US-Dollar. Insgesamt spielte der Film weltweit knapp 140 Mio. Dollar ein und war für das Genre ein wahrhafter Kassenschlager. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit diesem geringen Budget musste die Film-Crew häufig selbst Hand anlegen, was bei grösseren Produktionen ein grosser Stab an Mitarbeitern verrichten würde. So spielte beispielsweise die Jazz-Sängerin in der Hotel-Lounge des Park Hyatt spontan einen One-Night-Stand Murrays. Zudem war die Kostümbildnerin Nancy Steiner als die Telefonstimme von Bobs Ehefrau zu hören. An unzähligen Schauplätzen im Herzen von Tokio wurde ohne Erlaubnis gedreht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch die Präsenz von Bill Murray, für den das Drehbuch ursprünglich konzipiert worden war, galt bis kurz vor Drehbeginn als fragwürdig. Zwar hatte Coppola seine mündliche Zusage, doch auf einen schriftlichen Vertrag wartete das Team vergebens, da Murray seit über zehn Jahren ohne Agentur arbeite. Erst einen Tag vor den ersten Aufnahmen traf er in Tokio ein. Nach 27 Drehtagen war der Film im Kasten und eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew Sofia Coppola (Regie + Drehbuch)&lt;br/&gt;Bill Murray (Bob Harris)&lt;br/&gt;Scarlett Johansson (Charlotte)&lt;br/&gt;Giovanni Ribisi (John)&lt;br/&gt;Anna Faris (Kelly)&lt;br/&gt;u.v.m.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lost-in-translation.com/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Inglourious Basterds</title>
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      <pubDate>Fri, 4 Sep 2009 17:56:21 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2009/9/4_Inglourious_Basterds_files/Inglourious_Basterds_Wallpaper_1_1280%5B1%5D.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object190.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Es gibt Filme, die sind entweder gut oder einfach nur schlecht. Und es gibt Filme wie Inglourious Basterds, die irgendwo in der Mittelmässigkeit gefangen sind und keine Aufmerksamkeit verdienen. Selbst der Name Tarantino mag daran nicht rütteln. Der Film hat keine Aussage, die Kulissen wirken mittelmässig und Brad Pitt langweilt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Plot ist so einfach wie ein flüchtiger Furz. Zuerst werden ein paar Juden von Nazis auf bestialische Weise umgebracht, damit das Rollenverhältnis Gut gegen Böse einmal klargestellt ist. Danach macht ein jüdischer Kampftrupp aus den USA, dessen Mitglieder ja eigentlich die Guten sind, das selbe mit den Deutschen. Auch ein netter Nazi, der sich später als Kriegsheld entpuppt, ist mit von der Partie. Doch der verliebt sich ausgerechnet in eine französische Jüdin, die unter falscher Identität ein gediegenes Kino in einem Pariser Vorort betreibt. Und wie das Schicksal so will, ist sie die einzige Überlebende des anfänglichen Gemetzels. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gab es auch gute Facetten am Film? Ja, gewiss gab es die. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kinos konnten deutsche Schauspieler alteingesessene Hollywood-Grössen wie Brad Pitt weit hinter sich lassen. Unangefochten an der Spitze muss Christoph Waltz in der Rolle des Juden-Jägers Hans Landa genannt werden. Die Rolle des Antagonisten nimmt er mit viel Charme sowie der nötigen Prise Zynismus gekonnt ein, sodass man sich als Zuschauer praktisch auf jeden Auftritt des eigentlichen &amp;quot;Bösewichts&amp;quot; freut. Der Volksheld Fredrick Zoller wird hervorragend durch Daniel Brühl verkörpert. Neben der brillanten Diane Kruger, welche die Doppelagentin Bridget von Hammersmark spielt, wirkt Schauspiellegende Til Schweiger wie ein ausgelatschter Turnschuh. Neue Facetten sucht man bei ihm vergebens.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Deutsche Schauspieler können bei guter Regie doch überzeugen. Selbst Brad Pitt wird grün vor Neid.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hauptkritik&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber selbst die besten Schauspieler können einem derart schwachen Drehbuch nicht zum Durchbruch verhelfen. Die Dialoge wirken meist sehr konstruiert und selbst die erhofften Botschaften, die man aus einem Film mitnehmen möchte, werden durch phantasieloses Gemetzel bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Blutrausch nimmt manchmal so groteske Formen an, dass man nur noch lachen kann. Gut, wer wollte nicht einmal Hitler und seine Entourage einmal brennen sehen? Wenigstens kommen die Zuschauer diesbezüglich auf ihre Kosten. Auch darf man sich wenigsten nach dem Abspann nicht wie bei Kriegsfilmen üblich, mit historischen Ungereimtheiten und Fehlern auseinandersetzen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Lange steuert der Plot darauf hin, dass der Juden-Jäger Hans Landa nach dem Ende des Krieges als deutscher Kriegsheld und Friedensbringer in den Geschichtsbücher eingeht. In Anbetracht der realen Geschichte wäre dies einmal eine wegweisende Botschaft, welche den Kinobesucher noch lange nach dem Verlassen des Kinosaals beschäftigen würde. Denn wie viele hochrangige und zugleich kriegstreibende Nazis wurden nach dem Krieg nicht von den Alliierten inhaftiert, sondern in hochkarätige Positionen in deutschen Unternehmen und der Regierung platziert. Aber der zittrige Greis, der einst auf dem Wachturm stand und nach dem Krieg nach Argentinien geflohen war, bekam mit 95 Jahren einen Prozess in Deutschland mit anschliessender Gefängnisstrafe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber Kultregisseur Tarantino hat sich wohl diese Gedanken nicht gemacht und verfiel selbst am Schluss seines neusten Films wieder in einen Blutrausch. Landa ging nicht wie erwartet als Kriegsheld aus dem Film, sondern bekam ein Hakenkreuz auf die Stirn geritzt. Als unerwartete Wendung kann ein gutmütiger Zuschauer dies wahrlich nicht durchgehen lassen, denn eine derartige Phantasielosigkeit könnte man höchsten von einem Fünfjährigen erwarten. Aber bei Tarantino lebt wohl nach wie vor das Kind im Manne. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew Quentin Tarantino (Regie)&lt;br/&gt;Christoph Waltz (als Hans Landa)&lt;br/&gt;Mélanie Laurent (als Shosanna Dreyfus)&lt;br/&gt;Brad Pitt (als Aldo Raine)&lt;br/&gt;Diane Kruger (als Bridget von Hammersmark)&lt;br/&gt;Daniel Brühl (als Fredrick Zoller)&lt;br/&gt;Til Schweiger (als Hugo Stiglitz)&lt;br/&gt;Jacky Ido (Marcel)&lt;br/&gt;August Diehl (als Dieter Hellstrom)&lt;br/&gt;u.v.m.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0361748/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Star Trek</title>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2009 01:31:38 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2009/5/28_Star_Trek_files/star-trek-movie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object004.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Unendliche Weiten. Das sind die mit Action verstümmelten Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise, das mit seiner schnöselhaften Besatzung hirnlos in Galaxien vordringt, in die ein Kinobesucher niemals zuvor hätte eindringen wollen. Ich halte mich heute ausnahmsweise kurz. Der Film ist nicht schlecht. Er ist Schund.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich schaue mich im Kino um und bin doch ziemlich enttäuscht. Kein einziger Trekkie hier. Keiner, der sich als Andorianer verkleidet oder mit einem der legendären Star-Trek-Pyjamas freiwillig zum Affen machen wollte. Das wundert auch nicht. Denn dieser Kinofilm gilt bei der Star-Trek-Gemeinde als sehr umstritten. Warum? Der Regisseur ist kein waschechter Trekkie. Für eingefleischte Fans des Warp-Universums ist das vergleichbar, als ob der Teufel einen Film über die Geburt Christi machen würde und dabei zu einem Loblied über das Weihwasser einstimmt.   Die Trekkies behalten überraschenderweise Recht. Der Film beginnt mit einem Raumschiff namens Calvin, dessen Kulisse wohl aus dem Film &amp;quot;Alien&amp;quot; übernommen wurde. So richtig düster. Zirka fünf Minuten später ist das Schiff auch schon wieder weg. Nicht etwa auf Warp gegangen, nein! Denn der Vater von James T. Kirk übt sich als erster interstellarer Kamikaze-Flieger der Milchstrasse. Aber zuvor quält Regisseur J.J. Abrams sein Publikum mit einer Abschiedsszene, die die Lachmuskeln ungewollt mehr strapaziert als die Tränendrüsen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ende gut, alles gut. Die USS Calvin wurde durch Nero, ein wegen Sodbrennen chronisch mies gelaunter Romulaner, zerstört. Papa Kirk tot. Mama Kirk lässt James T. zum ungünstigsten Zeitpunkt das Licht der Welt, respektive die Finsternis des Kosmos erblicken. Kein Wunder also, dass der zukünftige Captain der Enterprise eine schwere Kindheit durchleben muss und als Jugendlicher ein unverbesserlicher Draufgänger ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die neue alte Crew. Vom Space-Cowboy zum Milchbubi. Wie Reaktionär.&lt;br/&gt; Was sagen die vom Film verzauberten Jünger wohl an dieser Stelle zu meiner Kritik? &amp;quot;Das ist ja gemein, der meckert nur rum und sagt nichts über den fulminanten Plot.&amp;quot; Also gut, reden wir mal über den tollen Handlungsstrang, der ja angeblich so schwierig zu verstehen sein soll. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der alte Spock baut Scheisse und lässt den Planeten Romulus versehentlich untergehen. So flüchtet er in die Vergangenheit, der griesgrämige Nero natürlich hinterher. Da ja Zeitreisen ziemlich schwierig ist, selbst im Star-Trek-Universum, kommt Nero dummerweise etwas früher an als Spock. Zum Zeitvertreib schiesst der Bösewicht wie erwähnt die USS Calvin kaputt und destabilisiert wie der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il, was es zu destabilisieren gibt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie für Zeitreisen üblich, wird natürlich eine alternative Vergangenheit erschaffen, in der nicht alles so ist, wie es eigentlich sein sollte. Das erklärt auch, warum die Besatzung der Enterprise keine Pyjamas sondern luftdurchlässige Jogginganzüge trägt. Wen wundert das? Bei so viel Action kommt die neue Crew auch viel mehr ins Schwitzen als die der 60er. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber obwohl in diesem Star-Trek-Universum alles anders zu sein scheint, sind ein paar Sachen beim Alten geblieben. Kirk scheint bei Frauen noch immer magnetische Kräfte zu besitzen, obwohl Spock in dieser Hinsicht effizienter zu sein scheint. Auch Pille, gespielt von Karl Urban, ist ganz der Alte geblieben. Als ob die Seele von DeForest Kelley in den neuen Charakter eingepflanzt wurde. Das ist für den Film Star Trek eine erfreuliche Komponente, zumal unzählige Charaktere bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurden. Chekov, Sulu, Uhura und Scotty sind nur ein Beispiel unter vielen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und noch eine Kleinigkeit ist so geblieben, wie sie früher einmal war. Das Gute besiegt wie immer das Böse. Diese Ammenweisheit ist wohl eher auf das Konto der Traumfabrik Hollywood zu verbuchen, als der Wille, den Geist der guten alten Enterprise einzufangen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ob der Jungschauspieler Zachary Quinto mit seiner Gage unzufrieden war?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Produktionsnotizen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf der Enterprise teilten sich Spock und Kirk das Kommando. Hinter den Kulissen hielt einzig und allein J.J. Abrams das Zepter in der Hand. Und das mit gutem Grund. Denn ohne Abrams würde die Star-Trek-Gemeinde noch immer auf einen Kinofilm oder eine Serie rund um das Warp-Universum warten. J.J. Abrams löchriges Drehbuch basiert allerdings auf einem zur Zeit in Hollywood grassierenden Virus Namens Prequel. Das bedeutet, man nehme einen altbekannten Kassenschlager und erzählt in einem Kinofilm die Vorgeschichte. Das ist bei Terminator und James Bond so, natürlich erst Recht bei Star Wars, der dieses Unheil erst wieder entfacht hat.  Wieder entfacht hat? Genau, denn in &amp;quot;Der Pate 2&amp;quot; wurde diese Handlungsoption zum ersten mal in den Geschichtsbüchern der Filmindustrie entdeckt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was für den Kinogänger vermehrt zur Qual wird, hat für die Produzenten und Filmstudios natürlich auch Vorteile: Prequels sind ein Nebenprodukt in einem riesigen Franchise-Konstrukt. Man kann auf den Erfolg von Blockbustern setzen, muss aber nicht mehr auf die alternden und teuren Superstars der ersten Stunde zurückgreifen. Selbst Serien, die längst ausgelutscht waren wie der alte Bond, bekommen plötzlich einen neuen Reiz. Dafür nimmt man Sinnwidrigkeiten stillschweigend in Kauf. Am schlimmsten wütet hier George Lucas, der seine Star-Wars-Imperium so technikversessen ausstaffierte, dass die alten, aber in der Logik späteren Teile fast schon wie alter Ramsch wirken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und natürlich wird in diesen Filmen erschöpfend auserzählt, was dem Filmliebhaber einst Platz für die eigene Fantasie liess. Dass Hannibal Lecter eine schlimme Kindheit hatte, hätten wir uns schon selber ausmalen können. Nach der einstigen Zitatwut zieht jetzt eine Erklärwut über das Kino her, die vielleicht das Gegenteil von dem erreicht, was sie vorantreibt: ihre Ikonen von innen auszuhöhlen. Aus dem Prequel wird eine wahre (Pre)qual.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dem deutschen Nachrichtenmagazin Stern vertraute Abrams übrigens an, dass eine neue Star-Trek-Serie eine coole Sache wäre. Aber das anspruchsvolle TV-Publikum hat grad noch einmal Schwein gehabt, denn Abrams besitzt - Gott oder Paramount sei Dank - nicht die dafür nötigten Rechte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew J.J. Abrams (Regie)&lt;br/&gt;Chris Pine (als James T. Kirk)&lt;br/&gt;Zachary Quinto (als Mr. Spock)&lt;br/&gt;Leonard Nimoy (als Mr. Spock - altes Ego)&lt;br/&gt;Eric Bana (als Nero)&lt;br/&gt;Karl Urban (als Dr. McCoy)&lt;br/&gt;Zoe Saldana (als Uhura)&lt;br/&gt;Simon Pegg (als Scotty)&lt;br/&gt;John Cho (als Sulu)&lt;br/&gt;u.v.m.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.startrekmovie.com/intl/de/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>En la cama</title>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2009 14:25:08 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2009/3/31_En_la_cama_files/enlacama.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object192.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ein Motelzimmer in Chile. Ein Mann, eine Frau und hemmungsloser Sex. Ein One-Night-Stand wie aus dem Bilderbuch. Oder eben doch nicht? Mit „En la cama“ gelang dem wohl jüngsten Kult-Regisseur, Matías Bize, der internationale Durchbruch. Noch nie waren sich Mann und Frau bei einem ONS so nahe und dennoch fast schon beklemmend weit entfernt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Am Anfang stand der Akt. Diese rein körperliche Nähe zu Beginn des Films weicht blitzschnell einer seelischen Distanz. Als Bruno (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm1417272/&quot;&gt;Gonzalo Valenzuela&lt;/a&gt;) von Daniela (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0506804/&quot;&gt;Blanca Lewin&lt;/a&gt;) ablässt, kennen die beiden nicht einmal ihre Vornamen. Das ärgert die beiden Fremden bei der Zigarette danach. Der One-Night-Stand wird weitestgehend so definiert, dass zwei einander nicht näher bekannte Personen, ohne Absicht auf eine längere emotionale Bindung zu einer kurzen sexuellen  Begegnung zusammentreffen. Kann ein ONS aber dennoch kompliziert werden? Ja er kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um die Zeit bis zum Morgengrauen passabel über die Runden zu bringen, tauschen die beiden Schönlinge ein paar Floskeln. Sie erzählen sich, welche Comic-Figur dem Gegenüber am nächsten kommt oder wie das Zielpublikum eines Filmes definiert wird. Aber auch frühere Beziehungen kommen im Laufe des Morgens zur Sprache. Nachdem die beiden bereits vor dem One-Night-Stand ihre Hüllen fallen gelassen haben, enthüllen sie im Verlauf des Gesprächs unaufhaltsam ihre Seelen. Je mehr die beiden Protagonisten von sich preisgeben und voneinander wissen, desto komplexer und verbindlicher wird das einst unverbindliche Abenteuer.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kaum glaubt der Zuschauer, man wird Zeuge einer aufkeimenden Beziehung, reissen Widersprüche, Unwahrheiten oder unliebsame Enthüllungen die beiden auseinander. Doch alsbald man glaubt, die Hürden sind nun unüberbrückbar, führt ein Geständnis die beiden wieder nah aneinander heran. Dieses Wechselbad zwischen Sympathie und Antipathie sowie Nähe und Distanz sind unverkennbar für dieses Meisterwerk. Zwar ist der Film vollbepackt mit erotisch prickelnden Szenen, doch bleibt das Hauptaugenmerk vom Regisseur Bize nicht beim Akt, sondern bei dem immer tiefgründiger werdenden Gespräch zwischen den beiden Fremden.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der chilenische Regisseur Matías Bize.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Könnte dank dem 1979 in Santiago geborenen &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm1498570/&quot;&gt;Matías Bize&lt;/a&gt; Chile zur nächsten Filmhochburg aufsteigen? All das, was uns Hollywood mit seinen Blockbustern nicht schenken kann, ist in „En la Cama“ zu finden. Ausschliesslich zwei überragende Schaupieler, ein Motel als Kulisse sowie ein prickelndes Drehbuch von Julio Rojas reichten dem jungen Regisseur für 85 Minuten Kino vom Feinsten. Unzählige Kinogänger zeigten sich vom US-Spielfilm „&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0183649/&quot;&gt;Phone Booth&lt;/a&gt;“ überrascht, da sich der Handlungsstrang hauptsächlich in einer Telefonkabine in New York abspielt. Doch im Vergleich zu „En la cama“ sorgen dort unzählige NYPD-Cops für Dramatik und jede Menge Special Effects für Spannung. All das gelingt dem chilenischen Film mit lediglich zwei Darstellern und einer Kulisse. &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0506804/&quot;&gt;Blanca Lewin&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm1417272/&quot;&gt;Gonzalo Valenzuela&lt;/a&gt; sind eindeutig über sich selbst heraus gewachsen und geizen nicht an Intimität. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Was würde man nicht Bezahlen um zusehen, was zwei Fremde nach einem Abenteuer in einem Motelzimmer reden oder tun“, fragt Bruno im Verlauf des Filmes. Dem Schweizer Zuschauer kostet das lediglich &lt;a href=&quot;http://www.cede.ch/de/film-dvd/partner.cfm?pid=451&quot;&gt;24.90 Franken&lt;/a&gt;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Produktionsnotizen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Regisseur Matías Bize widmet sich nach seinem vielfach preisgekrönten Regie-Debüt „Sábado – Das Hochzeitsvideo“ in seinem neuesten Film „En la cama“ der Begegnung zweier Fremder. Mit diesem Film ist Bize eine intensive, subtil ausbalancierte Liebesgeschichte gelungen, die das kleine Drama zweier Menschen zeigt, die sich bei aller körperlichen Anziehung und seelischen Nähe nicht finden können. Mit „En la cama“ erinnert uns Bize daran, dass sich auch die banalsten Gespräche und Momente in das grossartigste Abenteuer verwandeln können, wenn ein anderer Mensch uns zu verzaubern vermag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„En la cama“ wurde auf zahlreichen internationalen Festivals in Cuba, Chile, Ecuador, Frankreich, Portugal und Spanien mehrfach mit Kritiker- und Publikumspreisen ausgezeichnet. Unter anderem gewann er bei den Rencontres Cinémas d’Amérique Latine in Toulouse den Publikumspreis und den 1. Preis bei der Semana Internacional de Cine de Valladolid. Ausserdem war „En la cama“ der chilenische Oscar-Beitrag im Rennen um eine Nominierung in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“. Ebenso wurde „En la cama“ vorgeschlagen für den spanischen Filmpreis Goya. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew Matías Bize (Der Regisseur)&lt;br/&gt;Blanca Lewin (Daniela)&lt;br/&gt;Gonzalo Valenzuela (Bruno)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links &lt;a href=&quot;http://www.en-la-cama.de/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Elizabethtown</title>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 23:50:47 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Eintr%C3%A4ge/2008/8/12_Elizabethtown_files/elizabethtown_1280.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Film/Media/object006.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Diese Perle von Cameron Crow ist eine Mischung aus der Suche nach dem eigenen Ich, einer einzigartigen Liebesgeschichte sowie einem Film, der dir gute Laune schenkt. Und ausserdem der Beweis dafür, dass Mainstream-Kino auch ausserhalb der gewohnten Standards und Klischees funktioniert und notabene richtig gut sein kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Schuhdesigner Drew Baylor (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0089217/&quot;&gt;Orlando Bloom&lt;/a&gt;) hat kräftig in die Miserenkiste gegriffen: Nicht genug des Unglücks, dass er der Firma mit seiner neusten Kreation einen historischen Verlust von fast einer Milliarde Dollar eingebrockt hat, sondern es stirbt auch noch sein Vater an einem Herzinfarkt. Das bedeutet, dass Drew seine Selbstmordpläne auf später verschieben und sofort nach Elizabethtown, Kentucky fliegen muss, um das Begräbnis seines Vaters zu planen. Als einziger Flugpassagier trifft Drew auf Claire (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0000379/&quot;&gt;Kirsten Dunst&lt;/a&gt;), eine Art als Mutter Theresa getarnte Flugbegleiterin mit dem unverbesserlichen Hang zum Optimismus. Sie gibt sich nicht nur viel Mühe, ihn aufzumuntern, sondern hat sich auch in den Kopf gesetzt, diesem unglücklichen jungen Mann mit Sinn für Humor und Lebensweisheit ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Elizabethtown sieht sich Drew der eigenwilligen aber herzlichen Familie seines Vaters gegenüber, eine Art Fanclub, dessen Mitglieder seinen Vater anscheinend alle viel besser kannten als er selber. Indem Drew damit klarzukommen hat, wird er zwangsläufig mit sich und seiner Herkunft konfrontiert. In seiner Selbstsuche wird er durch endlose Handy-Gespräche durch Claire unterstützt, die ihn mit geduldigem Zuhören und guten Ratschlägen sanft bei der Hand nimmt. So übersteht er die Trauerfeier mit einer herausragenden Stepptanz-Performance seiner Mutter (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0000215/&quot;&gt;Susan Sarandon&lt;/a&gt;) und einem brennenden Pappvogel, der während dem Revival der Collageband seines Cousins am Ende der Feier für das nötige Chaos sorgt. Und er kann endlich doch noch den Road-Trip durch Kentucky an der Seite seines Vaters - die Urne fest angeschnallt auf dem Beifahrersitz - nachholen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0001081/&quot;&gt;Cameron Crowe&lt;/a&gt;, ist mit «&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0368709/&quot;&gt;Elizabethtown&lt;/a&gt;» wie schon in seinen früheren Filmen wie «&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0181875/&quot;&gt;Almost Famous&lt;/a&gt;» und «&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0259711/&quot;&gt;Vanilla Sky&lt;/a&gt;» eine sentimentale Mischung aus Herzbrecher und Freudentränen gelungen. Eine Gratwanderung zwischen Pathos und Katzenjammer. Denn weder in die eine noch in die andere Falle tappt er, sondern findet gekonnt und elegant einen Weg Selbsterfahrungstrip, Liebesgeschichte und Gut-Fühl-Film unter einen Hut zu bringen, ohne klischiert und oberflächlich zu werden oder aber zu tief zu schürfen. Er schafft es - mit der Hilfe einer hochkarätigen Cast - eine Palette von Emotionen und Eindrücken zu servieren, die dem Leben verblüffend ähnlich sieht und doch als Illusion einer Kinowelt taugt, in der alles ein bisschen glatter läuft. Kurzum: «Elizabethtown» ist Mainstream-Kino, das Spass macht und einlädt, sich an der Seite von Popcorn und Cola mal wieder richtig gehen zu lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Crew Cameron Crow (Regie)&lt;br/&gt;Orlando Bloom (als Drew Baylor)&lt;br/&gt;Kirsten Dunst (als Claire Colburn)&lt;br/&gt;Susan Sarandon (als Hollie Baylor)&lt;br/&gt;Alec Baldwin (als Phil DeVoss)&lt;br/&gt;Bruce McGill (als Bill Banyon)&lt;br/&gt;Judy Greer (als Heather Baylor)&lt;br/&gt;Jessica Biel (als Ellen Kishmore)&lt;br/&gt;Paul Schneider (als Jessie Baylor)&lt;br/&gt;u.v.m.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Links&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.elizabethtown.com/home.html&quot;&gt;Website&lt;/a&gt;</description>
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