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    <title>BLOG. NOW!</title>
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    <description>Dieser Blog sei all den Dingen gewidmet, die ein vernünftiger Mensch nur im Vollrausch seiner Sinne ertragen kann oder einen gestandenen Mann (wie mich) zur Säuferei verleiten. „Blog. Now!“ ist die persönliche Klagemauer von Robert Erni. </description>
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      <title>BLOG. NOW!</title>
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      <title>The Kid</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:26:36 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2009/6/13_The_Kid_files/sonofab.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object308.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Kennt ihr die Situation, in der sich sämtliche Passagiere einer S-Bahn klammheimlich wünschen, dass dieses blöde Kind am besten nie geboren worden wäre? Und ich verrate euch mal was. Wenn die besagte Situation eintritt, dann ist dieses Kind bestimmt ein Junge und heisst Luca. Das ist praktisch so sicher wie das Amen in der Kirche. &lt;br/&gt;Wir schreiben das Jahr 2009. Ich sitze mal wieder eingeklemmt in einem engen Wagen der S12 mit dem Ziel, Winterthur fröhlich und in einem Stück zu erreichen. Der Buchstabe S steht übrigens für alle ausländischen Leser unter euch für das Wort Sardinenbüchse. Denn die Platzverhältnisse lassen keine anderen Rückschlüsse zu.  Aber der miserable Sitzkomfort kümmert einen kleinen Jungen im Abteil reichlich wenig. Er rennt, brüllt und faucht viele der sichtlich müden und gequälten Fahrgäste an. Sie alle schweigen und täuschen mehr schlecht als recht Teilnahmslosigkeit vor. Nur die gutmütige aber überforderte Mutter ist mit dem Verhalten ihres Sprösslings alles andere als einverstanden. Sie vergewissert uns zuerst mit einer Prise Humor, dass das der Sohn ihres Mannes sei. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, denke ich mir. Ich tauche für einen Augenblick in eine Fantasiewelt ein und überlege, ob nicht vielleicht eines der beiden Problemkinder Kim Jong-Il oder Muammar al-Gaddafi der Vater dieses kleinen Mistkerls sein könnte. Aber Mutter und Sohn sehen nicht aus, als ob sie von einer Beduinenfamilie abstammen oder wie die meisten Nordkoreaner am Hungertuch nagen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Herrlich, jetzt reisst das Kind einer hübschen Dame den &amp;quot;Blick am Abend&amp;quot; aus der Hand. Aber er möchte dieses Käseblatt offenbar gar nicht lesen, was er mit dem Zerreissen des Papiers unmissverständlich zu verstehen gibt. Die Papierfetzen belieben selbstsprechend am Boden liegen. Die Nerven der Mutter liegen blank. Sie nimmt sich der Tonalität ihres Sohnes an und sagt sehr bestimmt: &amp;quot;Luca, hör uf mit dem, häsch ghört!?&amp;quot;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wusst ichs doch. Alle Knaben, die einem im Zug auf den Keks gehen heissen entweder Luca oder Fabian. Wobei gut 90 Prozent mit Luca gerufen werden. Wieso gibt es eigentlich noch keinen Diktator mit diesen Namen? Vielleicht ist er nur für Zuhälter, Frauenhändler und Spitzenbänker vorbehalten. Luca verzieht aber nur seine hässliche Fratze und beginnt zu stampfen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich liebe Kinder. Aber ich könnte wohl nie ein ganzes essen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das arme Ding wiederholt sehr pointiert den Namen ihres Sohnes: &amp;quot;Luca.&amp;quot; Der kleine Teufel, der nicht mal mit einem Klumpfuss über seine wahre Identität Auskunft gibt, stampfte nur noch ein Mal, dafür um so bestimmter. Die Mutter sagt noch einmal den Namen, dieser quittiert erneut mit einem gar noch bestimmteren Stampfer. Der Mutter scheinen sämtliche Sicherungen durchzubrennen. &amp;quot;Luca! So nöd! No einmal und ...&amp;quot;, gibt sie dem Sprössling zu verstehen und mach mit der Hand eine Drohgebärde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ja was und? Was will sie denn tun? Aber was noch viel wichtiger ist, was wohl Klein Luca tun wird. Und zu meiner Freude tut er es auch. Er stampft aufs Neue, diesmal sogar kreischend. Und was macht Mutti? Sie packt ihn wutentbrannt am Kragen und schleppt ihn mit folgenden Worten zurück zum Sitzplatz: &amp;quot;Luca, ich han dich gwarnt. So, jetzt gitts aber FUDITÄTTSCH!&amp;quot;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Danke lieber Gott, dass ich das erleben durfte. Die Antwort auf jedes Vergehen lautet also &amp;quot;Fuditättsch&amp;quot;. Herrlich. Aber das schöne am Ganzen ist ja die Tatsache, dass es wirkt. Dem Luca ist jetzt endgültig das Lachen aus seiner Visage entwichen. Er beginnt zu flennen wie ein kleines Mädchen. Für alle tier- oder kinderliebenden Menschen unter euch. Die Mami hat das Popo ihres Kindes gnädigerweise verschont, da Luca angesichts des drohenden Abschreckungspotenzials klein beigegeben hat. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich hoffe, dass der liebe Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, diese Zeilen aufmerksam durchliesst. Er könnte daraus lernen. Bereiten die Iraner unter der Führung von Mahmud Ahmadinedschad den Bau einer weiteren Nuklearanlage vor, könnte die UNO vielleicht auch mit Fuditättsch drohen. Oder bastelt Kim Jong-il mal wieder an einer Interkontinentalrakete herum, warum die Zeit mit schwammigen Resolutionen verschwenden? Die Androhung von Fuditättsch könnte zu einer regelrechten Universallösung rund um den Globus avancieren.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn merke: Fuditättsch rules our planet for cenutries!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;P.S. Für die Stammleserschaft: Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob zwischen Luca und der teuflischen Oma eine Verwandtschaft besteht. Vielleicht ist er ja ihre Reinkarnation? </description>
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      <title>Do it like Sully</title>
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      <pubDate>Thu, 5 Feb 2009 19:17:00 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2009/2/5_Do_it_like_Sully_files/stephen-mallon-flight-1549-01.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object000_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ein Redaktor einer namhaften Tageszeitung findet auf einer Onlinespiel-Plattform ein Game, das dem Spieler erlaubt, einen Airbus A320 auf dem Hudson notzuwassern. Wie bei einem Triebwerksbrand heulen beim Journalisten sofort die Alarmglocken auf. Das ist doch ethisch verwerflich, heisst es im anschliessenden Artikel. &lt;br/&gt;Bis vor kurzem durfte die Weltbevölkerung glauben, dass ein Journalist während der Ausübung seiner Tätigkeit mehr recherchiert, als sich auf einer der unzähligen Onlinespiel-Plattformen ins nächste „Level“ kämpft. Doch dieser Mythos gehört zumindest bei einer Zeitung (die mit dem Zürcher Wappen) der Vergangenheit an. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Schweizer Journalist fand im Internet ein simpel programmiertes Spiel, das verdächtig viele Parallelen zum Flug 1549 der US Airways aufweist. Angepriesen wurde die banale Applikation wie folgt: „Beide Triebwerke sind aus. Das Flugzeug ist zu tief und zu langsam um den Flughafen zu erreichen. Du entscheidest dich für eine Notlandung im Fluss“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der wahrscheinlich an chronischer Unterforderung leidende Arbeitnehmer und Journalist fand diesen Sachverhalt praktisch genau so schlimm, wie die Schandtaten vom verurteilten Fritzl oder Tim K. Im Klartext: Total unethisch und verwerflich. So verwerflich, dass es für einen kurzen Artikel im Onlineformat des Mediums reichte. Wie kann man einem Superhelden wie Sully nur so etwas antun, fragt der Journalist. Wahrscheinlich konnte ihm sein Ethikkurs an der Migros Clubschule dabei nicht weiter helfen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und was sagt Kommandant Sullenberger selbt dazu? Klar, an jeder zweiten Pressekonferenz hört man ihn sagen: „Naja, der Aufprall der Vögel, der totale Triebwerksausfall, der Gleitflug, die Notwasserung sowie die anschliessende Evakuierung konnte ich psychisch gut wegstecken. Aber dieses Online-Game treibt mich an den Abgrund meiner zerbrechlichen Psyche! Nur wegen diesem ,schrecklichen‘ Spiel leide ich unter Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das stellt sich der übertriebene Menschenfreund und Journalist nun mal so vor. Es ist schrecklich, dass Leute, die die öffentliche Meinung (mit)beeinflussen, nicht einmal den Unterschied zwischen Ethik und Moral kennen. Zudem werden Bagatellen zu einer Brisanz herauf stilisiert, die eigentlich keinen Nachrichtengehalt haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wahrscheinlich war der Programmierer dieses Spiels ein armer Informatikstudent, der durch dieses Spiel sein Taschengeld etwas aufpolieren und der Besatzung von Flug 1549 einen Tribut zollen wollte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie schrecklich dieses Spiel wirklich ist, kann jeder Leser nun selber entscheiden. Ich sage nur:&lt;br/&gt;„Brace for Impact“!&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Change 09</title>
      <link>http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2009/1/14_Change_09.html</link>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2009 16:36:24 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2009/1/14_Change_09_files/2633772161_a1b56ca22d_b.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object310.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ich wünsche allen Lesern dieser Website viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr. Habt ihr eigentlich gewusst, dass auf dem Blauen Planeten das Neujahrsfest gleich 24 Mal gefeiert wurde? Also gut. Für euch wahrlich ein alter Zopf. Aber was ihr bestimmt nicht wisst ist, dass ich mir für 2009 genau so viele Vorsätze ins Auge gefasst habe. Das klingt so:  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;01) Halb so viel fressen, doppelt so viel arbeiten.&lt;br/&gt;02) Wetten abschliessen, ob meine Haare einmal ganz grau werden oder ausfallen.&lt;br/&gt;03) Pendlern jeden Morgen ins Gesicht lächeln und ihnen dabei einen Sitzplatz abluchsen.&lt;br/&gt;04) Krieg und Frieden lesen. 05) Neue Freundschaften vermeiden, da ich nicht einmal Zeit für die altenbekannten finde.&lt;br/&gt;06) In einem Stück aus den Lofoten heimkehren.  07) Ein besserer Mensch werden. Stimmt - ein noch besserer Mensch werden. 08) Dieses Jahr einmal keinen neuen Mac kaufen. (iPods und Software nicht eingeschlossen)&lt;br/&gt;09) Die Website ebob.ch gelegentlich, sporadisch, wenn es die Zeit mal zulässt aktualisieren. 10) Mal wieder ne Platte von Waits und Dylan kaufen.&lt;br/&gt;11) Weniger Stumpen rauchen. 12) Dafür um so mehr dominikanische Zigarren. 13) Weniger Blended Whisky trinken. 14) Dafür um so mehr Single Malt geniessen. 15) Weniger Witze über sämtliche Völker dieser Welt, Pinguine, Politiker oder Clowns reissen. 16) Meine Vorliebe für Arte und Kabel 1 beibehalten. 17) Das Generalabonnement der SBB besser nutzen. 18) Mein neues Fahrrad von der Bude mit dem orangen M endlich einfordern. &lt;br/&gt;19) Im Sommer wieder einmal die geilste Grillparty aller Zeiten schmeissen. &lt;br/&gt;20) Meine Miles &amp;amp; More Vielfliegerkarte an die Swiss retournieren. 21) Endlich einmal Honig probieren. Bähhh, mich graust es schon jetzt.  22) Mich über die vielen Tiefflüge von Politikern aus dem In- und Ausland amüsieren. 23) Mit dem Fahrrad nicht nur zum Bodensee sondern auch bis zum Plattensee fahren.&lt;br/&gt;24) Die Vorsätze 04, 07, 08, 09, 15, 21 und natürlich 23 nicht allzu ernst nehmen.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Weihnachtsmann streikt</title>
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      <pubDate>Wed, 24 Dec 2008 15:05:45 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2008/12/24_Weihnachtsmann_streikt_files/weihnachtsmann.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object000_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Im Zeichen des immer stärker werden Materialismus beginnt heute die Weihnachstmann AG einen unbefristeten Streik. Die Arbeit wird erst dann wieder aufgenommen, wenn die Menschheit die Habgier überwunden hat. Zudem fordert das Unternehmen an der nächsten Weltklimakonferenz konkrete Massnahmen zur Rettung des Nordpols.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laut ebob vorliegenden Informationen streikt die Weihnachtsmann AG per sofort, bis unsere Gesellschaft die &amp;quot;Habgier sowie den Materialismus restlos überwunden&amp;quot; hat. Die Entscheidung zwang den langjährigen CEO Klaus Santa die Produktion für ungewisse Zeit einzustellen. &amp;quot;Ich bedaure, dass ich unzähligen Wichtel und Elfen gerade an diesem historischen Tag (24. Dezember) einen blauen Brief aushändigen musste&amp;quot;, sagt Santa unter Tränen. Denn seiner Meinung nach könne es noch eine Weile dauern, bis die Menschen zurück zur Tugend fänden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Experten stehen diesen Aussagen jedoch äusserst kritisch gegenüber. Durch die Wirtschaftskrise gilt die Weihnachts-Industrie nicht mehr als krisenresistent. Denn die stets steigende Zahl an Arbeitslosen zwingt Konsumenten rund um den Globus den Gürtel enger zu schnallen. Das wirke sich negativ auf die Kaufkraft aus. So sei die Gewinnspanne der Weihnachsmann AG drastisch gesunken, was gemäss Analysten der wahre Grund für die Entlassungen sei. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;quot;Alles kapitalistischer Humbug&amp;quot;, setzt Santa wehement entgegen. Seiner Meinung nach werde heute alles nur noch in ökonomischen Grössen gemessen. &amp;quot;Es gibt doch praktisch keinen Geschäftsführer oder Journalisten mehr, der auf sein Bauchgefühl hört. Und mein Gefühl sagt mir, hier läuft etwas falsch - mächtig falsch&amp;quot;, fügt er mit Blick auf die Gesellschaft energisch hinzu. Aus diesem Grund habe er sich für den Streik entschieden. &amp;quot;Vielleicht merken die Menschen erst dann was sie hatten, wenn sie es verloren haben&amp;quot;, ergänzt Santa nach einer Pause.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wasser steht der Weihnachtsmann AG bis zum Hals &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch der gescheiterte Kopenhagener Klimagipfel hat für die Weihnachtsmann AG gravierende Folgen. &amp;quot;Wir wollten unsere Werksatt um eine Eisscholle erweitern, doch sie ist vor unseren Augen regelrecht weggeschmolzen&amp;quot;, sagt Santa. Sollte das Unternehmen jemals den Betrieb wieder aufnehmen, so müsse der Produktionsstandort geprüft werden. &amp;quot;Wir sehen uns gerade in Florida einige vielversprechende Alternativen an. Im Ruhestand wollte ich ja sowieso dort hin ziehen&amp;quot;, sagt Santa mit einem breiten Grinsen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Angebliches Beweismaterial. Laut Julian zeigt dieses Foto den Weihnachtsmann beim Badeurlaub in Florida.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies klärt auch, warum auf zahlreichen Foren und Blogs Gerüchte aufgekeimt sind, wonach der Weihnachtsmann in Florida beim Baden gesichtet wurde. Klein Julian sagt erbost: &amp;quot;Ja ja, das ist mal wieder typisch Erwachsener. Dieses Jahr gibts von dem Mistkerl keine Geschenke, aber nach Florida in den Urlaub fahren, das kann er.&amp;quot; Jetzt müsse er auf seine Playstation warten. Das ginge aber gar nicht. Auch für den Umweltaspekt zeigte sich Julian nicht einsichtig. &amp;quot;Das ist doch alles nicht mein Problem&amp;quot;, schliesst er seine Ausführungen ab. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Rudolph im nationalen Heimatmuseum Lapland untergebracht&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das schlimmste kommt aber wie immer zum Schluss. Rudolph, das Rentier mit der roten Nase wurde von der Weihnachtsmann AG an das Suomi National Reindeer Museum of Local History in Lapland verkauft. &amp;quot;Leider wussten wir nicht, was wir mit Rudolph während eines Streiks hätten tun sollen&amp;quot;, sagt Santa voller Wehmut. Da am Nordpol die Eiskappen kontinuierlich schmelzen, alle Elfen und Wichtel entlassen wurden und das Management gerade in Florida weilt, sei Rudolphs Sicherheit nicht länger gewährleistet gewesen, begründet der CEO seinen Entscheid und weist auf eine Rückkaufklausel hin.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laut dem Weihnachtsmann hat noch nicht die letzte Stunde geschlagen. Wir Menschen hätten es in der Hand, das Wohl dieser Welt zu lenken und Friede, Freude und Eierkuchen zu bescheren. Aber der Schlüssel zur Tugend liegt in jedem von uns. &amp;quot;Die Menschen haben nichts anderes zu tun, als diesen Schlüssel zu suchen. Sie werden ihn bestimmt finden, nur es braucht Zeit&amp;quot;, sagt Santa. Zeit, die man sich nehmen muss. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch ohne Geschenke wünscht Santa und die verbleibenden Mitarbeiter der Weihnachtsmann AG allen Menschen frohe und besinnliche Festtage.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>The Old Lady</title>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2008 20:18:48 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2008/8/22_The_Old_Lady_files/1571652913_9acb96095c_b.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object005_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Es kommt immer anders, als man denkt. Diese Weisheit scheint sich wahrhaftig jede Woche zu bestätigen. Wie auch an einem Montag im Intercity von Winterthur nach Zürich. Eine wahre Geschichte über einen fortwährend lernenden Studenten, einer ausgelernten Oma und einem noch ungebildeten Schnösel.  &lt;br/&gt;Scheisse, warum werden die Umsteigezeiten bei der SBB immer kürzer? Egal, schnell auf den Zug in Richtung Zürich. Geschafft. Die Türen zischen laut auf und der Zug setzt sich langsam in Bewegung. Ich entschliesse mich im oberen Deck des Zuges einen Platz zu suchen. Eine alte runzlige Frau lächelt mir mit einer Gutmütigkeit zu, die ein Mensch wohl nur noch im letzten Abschnitt seines Lebens auf die Lippen zu zaubern vermag. Ich klappe mein Buch auf und freue mich innerlich, eine nette Person als Sitznachbarin gefunden zu haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch von weither quetscht sich lauter Hip-Hop aus den Boxen eines kleinen Plastik-Handys. Verglichen mit einem Auto wäre dieses Mobiltelefon wahrscheinlich ein Trabbi - nur ohne den legendären Klassikerstatus! Den „coolen“ und „gepimpten“ Handy-Besitzer würden SVP nahe Kreise wahrscheinlich als Neger bezeichnen. Ich für meinen Teil würde so etwas natürlich nie tun.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Glück ist mir hold und der schlabbrig bekleidete Jüngling, der womöglich zum ersten Mal ohne Mami unterwegs sein darf, setzt sich genau neben mich hin. Die bösen Gangster rappen aber unter der Verkleidung seines M-Buget-Telefons munter weiter. Es ist ungeheuer laut und unter den gegeben Umständen unmöglich zu lernen. Warum schaltet er dieses blöde Ding nicht einfach aus? Die Seniorin wäre ihm bestimmt dankbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Plötzlich kommt mir ein Smalltalk mit einem guten Kumpel in den Sinn. Ich sagte damals, dass es bestimmt lustig wäre, wenn jemand sein Handy auspacken würde und laut Vivaldi oder Chopin laufen liesse. Das wär mal was...&lt;br/&gt;Ich denke mir: Ach komm, scheiss drauf! So packe ich mein Handy aus und schnelle durch die Playlist. Ausgezeichnet: Chopin - „Noctrune op. 9 No. 2 in Es-Dur“.&lt;br/&gt;Und es kommt, wie es kommen muss. Voller Genuss drücke ich auf Play und die Musik macht sich nur Sekunden später im Raum breit. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eminem und Chopin verwandeln in einem Duett die Kabine des Intercitys in ein musikalisches Spektakel der Extraklasse. Selbst Katzengesang würde sich mit grosser Wahrscheinlichkeit besser anhören. Der kleine Afro-Europäer schaut mich mit grossen Augen an und die alte Frau blickt erbost in unsere Richtung. Unmittelbar danach beginnt sie mit ihrer Intervention: „Losen Sie einmal“, sagt die Alte auf einmal mit teuflisch tiefer Stimme. „Können sie diese schreckliche Musik nicht endlich ausschalten!? Das ist ja grauenhaft! Pfui, schämen Sie sich!“ &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das alte Weib hat den Jungen neben mir derart in Schrecken versetzt, dass er mit dem Finger einen winzigen Bruchteil vor mir auf der Stopp-Taste ist. Da zeigt der verschrumpelte Dämon in Frauengestallt auf mich und sagt noch viel satanischer: „Hey Sie!! Ich meine Sie!! Können Sie diesen alten Quatsch nicht ausmachen? Die Musik vom Neger ist viel rassiger!“&lt;br/&gt;Ich weiss an dieser Stelle nicht, ob ich meine Energie für tiefe Entrüstung oder zur Eindämmung eines drohenden Lachkrampfes einsetzen soll. &lt;br/&gt;Ach du meine Fresse! Eine Oma, die Snoop Dog einem klassischen Stück vorzieht und einen Menschen so beschreibt, wie es wohl nicht einmal Jörg Haider ungestraft hätte tun können. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Letztlich ist die alte Schrulle wohl uns beiden nicht wirklich geheuer. Der Junge und ich suchen uns ohne auch nur ein Wort zu wechseln ein freies Abteil und fahren gemeinsam und ohne musikalische Beiklänge bis nach Zürich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und wenn die teuflische Oma noch nicht gestorben ist, so könnte sie auch dir im Zug begegnen.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Apple</title>
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      <pubDate>Sun, 10 Aug 2008 22:02:56 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2008/8/10_Apple_files/129181467_4aaa471cc4_b.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object313.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wie kommt ein treuer Apple-Kunde ohne Diebstahl kostenlos zu einem brandneuen Mac? Der Anwender sollte auf einen Defekt kurz vor Ende der dreijährigen Apple-Care Dienstleistung hoffen. Kann Apple das Problem nicht innert eines Monats beheben, stellt der Computerhersteller aus Cupertino ein adäquates Ersatzgerät in Aussicht. &lt;br/&gt;Obwohl sich die oben geschriebenen Zeilen wie weiche Butter lesen und dabei das Herz eines jeden Apple-Users schneller schlägt, ist verfrühte Freude fehl am Platz.&lt;br/&gt;Die Mängelliste meines einst so innig geliebten PowerBooks fand nahezu kein Ende. Etliche White Spots am Panel, abblätternder Belag, ein defektes DVD-Laufwerk sowie quietschende Tasten machten die Arbeit am Notebook zur Qual. Der Gang zu einem AASP (Apple Authorized Service Provider) war also unumgänglich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dort wurde das Gerät in Empfang genommen und alle Mängel festgehalten. Die Reparatur sollte laut einem Mitarbeiter in der Regel zwischen 10 bis 15 Tage in Anspruch nehmen. Zwanzig Tage später erhielt ich einen Anruf. Ein Apple-Mitarbeiter wollte mir sinngemäss folgende Informationen bekanntgeben: „Tach‘ Herr Erni. Sie haben uns doch ein PowerBook G4 mit 17“ Bildschirm zu Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben? Leider können wir nicht alle Komponenten innert gängiger Frist austauschen. Daher macht Apple Ihnen folgendes Angebot. Wir würden Ihnen gern ein brandneues MacBook Pro 15“ (MBP) mit einem Jahr Garantie anbieten!“&lt;br/&gt;Da das Leistungsspektrum des versprochenen Geräts deutlich höher lag, entschloss ich mich rasch zu einer Zusage. Schon eine Woche später hielt ich das Gerät mit dem neuen Leopard-Betriebssystem in meinen Händen. Mein Herz erfreute sich an den vielen neuen „Features“ wie TimeMachine, Spaces, iWeb und so weiter und sofort. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von einem Tag auf den anderen fing mein neues Gerät allerdings wie ein Traktor an zu surren und lief glühend heiss an. Beim Einschalten des Macs macht das DVD-Laufwerk einen ungeheuren lärm, den mein altes PowerBook nicht mal im Traum hätte imitieren können. Das neue MacBook Pro ist im Betrieb deutlich lauter als die um drei Jahre ältere Technologie seines Vorgängers. Auch die Tastatur schien mir von Anfang an wesentlich fragiler als bei seinem Vorgänger zu sein. Dies kam nach nur vier Monaten(!) überdeutlich zum Vorschein. Ich schrieb grade einen Bericht, als die Shift-Taste laut knackste und sich anschliessend von meinem schnatternden MBP löste. An der Taste war eine winzig kleine Haftklammer abgebrochen. &lt;br/&gt;Die Reparatur dieser „Kleinigkeit“ sollte laut einem AASP wieder zirka zehn bis fünfzehn Tage in Anspruch nehmen, da die gesamte Tastatur und nicht nur die einzelne Taste ersetzt werden muss. Bravo, die erste Reparatur nach nur 4 Monaten! Neuer Rekord. Weder musste ich mein schwarzes PowerBook G3 „Wallstreet“, geschweige denn mein iBook reparieren lassen. &lt;br/&gt;Die abgebrochene Taste konnte letztlich dank dem unkonventionellen Einsatz eines gewieften Apple-Händlers innert 5 Minuten ersetzt werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vielleicht noch eine kleine Anekdote über das OS 10.5 und Rosetta. Ich mag mich noch an die Aussagen von Steve Jobs erinnern, der einst an einer Keynote verlauten liess, dass dank der oben genannten Technologie Photoshop einwandfrei auf einem Intel-Prozessor funktioniere! Doch in der Realität sieht das leider ganz anders aus. Für mein vorheriges PowerBook habe ich mir Photoshop 7 teuer erstanden und viele Jahre eingesetzt. Doch auf dem Intel-Mac unter Leopard kann diese Applikation nicht installiert werden, da diese offenbar zu alt sei. Jedoch konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, als sich die noch wesentlich ältere Version von Adobe GoLive problemlos installieren liess. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sofern ich auch meinem Umfeld Glauben schenken darf, häufen sich die Probleme mit Apple-Hardware zunehmend. Noch vor sechs Jahren kam mir nur positives über den physischen Teil des Macs zu Ohren. Meine subjektive Vermutung: Durch den immensen Erfolg des iPods und des noch jungen Apple-Handys legt der Technologiekonzern aus Kalifornien wohl immer weniger Wert auf kompromisslose Qualität. Dabei mutieren die Produkte zunehmend zur preissensitiven Massenware. Damit begräbt Apple schleichend den einst so vortrefflich gewählten Slogan: „Apple - Think Different“.</description>
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      <title>Einfach schwierig</title>
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      <pubDate>Fri, 12 Oct 2007 23:14:24 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Eintr%C3%A4ge/2007/10/12_Einfach_schwierig_files/three-stooges.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.ebob.ch/content/Blog/Media/object314.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:222px; height:95px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ihr denkt bestimmt, dass ich hier mal wieder über etwas lästere. Nein! Das ist mal ganz was anderes. Es handelt sich um eine Geschichte, die sowohl komplex wie auch gleichermassen banal ist. Ich weiss nicht einmal, wann und zu welchem Anlass ich sie geschrieben habe. Aber warum ich sie hier veröffentliche, ist das grösste Rätsel. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Günter, Ganter und Gustav sind unzertrennlich. Günter erbricht sich, nervös. Ganter zerbricht sich den Kopf, vorsichtig. Und Gustav bricht sich das Bein, unvorsichtig. Dies geschieht während eines Einbruchs. Ganter überlegt, wie er Gustav wieder raus bekommt. Günter erbrach sich, weil Ganter vielleicht nicht an alles gedacht hat. Drum brach sich Gustav übrigens auch das Bein. Günter erbricht sich erneut, diesmal wegen dem Bein. Man kann bis zum Knochen sehn. Gustav gebrochen, wegen dem Knochen. Günter sagt Ganter, dass das nun etwas kompliziert wird. Günter hat den Überblick verloren. Das sieht Gustav genauso.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ganter sieht eine Lösung. Günter soll Gregor zur Hilfe holen. Dann wird alles einfacher. Günter bricht auf und Gustav zusammen. Massiver Blutverlust. Es wird still. Ganter versucht Gustavs Blutung zu stillen. Vergeblich! Ganter bittet Gustav um Vergebung. Gustav hört ihn aber nicht. Es hört nicht auf zu bluten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Blutjung waren sie als Gregor mit ihnen Bekanntschaft machte. Gregor macht alles möglich. Eine Lösung ohne Gregor für Ganter nahezu unmöglich. Gustav wieder bei Bewusstsein, dafür in Tränen aufgelöst. Er wartet auf Erlösung, Ganter auf Gregor. Günter ist wieder da, aber ohne Gregor. War nicht da, so zu Ganter. Umso schlimmer für Gustav. Günter rechnet mit dem Schlimmsten. Es kommt, wie es kommen muss. Die Polizei.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Günter, Ganter und Gustav sind unzertrennlich. Diesmal hinter schwedischen Gardienen. Dafür sorgen deutsche Gardisten.&lt;br/&gt;</description>
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